Vom Traum, zum Ziel, zum Erfolg

— in 21 Tagen —

Eine Rose von Homers Grab 
H.C. Andersen 

Länge: 1 std. 02min

Preis: €6,49

Diese Geschichte in der stillen Manier der Silent Subliminals vermittelt Ihrem Unterbewusstsein genau das Gefühl. Das Gefühl und die Sicherheit, dass alles möglich ist und den Willen die Sache anzugehen. 

Richtig! Sie hören die Musik und Ihr Unterbewusstsein die Worte.

Paket enthält: (Download nach Kauf)

  • Anleitung (Format PDF)
  • Geschichte mit Musik hinterlegt (Format mp3)
  • Geschichte ohne Musik (Format mp3)
  • unterstützende Kräuterrezeptur (Format PDF)

Sie sind sich nicht sicher ob diese Geschichte zu Ihnen passt? Um sicher zu gehen, lesen Sie weiter: 

Warum ich diese Geschichte gewählt habe. 

2017 ging es mir nicht viel anders als der kleinen Rose bei Homers Grab. 

Es war ungewohnt für mich, aber plötzlich wollte ich etwas aus meinem Leben machen. Dieses traurige Häufchen Elend, das sich selber furchtbar leidtat, sollte der Vergangenheit angehören. Eines Nachts, ich konnte nicht schlafen, saß ich in meinem Bett, die weiße Bettdecke bis zum Bauch gezogen, den Laptop auf dem Schoß und scrollte gelangweilt durch Facebook. Unzufrieden und gelangweilt wie ich war, klickte ich auf Werbeanzeigen und las diese sogar. Bei einer, die zu meiner Stimmung passte, blieb ich hängen. Es ging, wie konnte es anders sein, um das Gesetz der Anziehung, welches ich jedoch nicht kannte. Sagte mir gar nichts, bis auf: auch unter Wünschen beim Universum bekannt. Davon hatte ich schon gehört. Das mit dem Parkplatz bestellen. Ich hatte das sogar einmal ausprobiert, zwar nicht um einen Parkplatz zu finden aber es hatte dennoch funktioniert. Was so überraschend war, dass mir die Geschichte bis heute im Gedächtnis geblieben ist. 

Auf jeden Fall weckte diese Anzeige meine Aufmerksamkeit und ich versuchte nähere Informationen zu finden. Das Wort Gesetz hörte sich in meinen Ohren nach dem besten an, was ich jemals zuvor gehört hatte, denn Gesetz klang nach Zuverlässigkeit. Schließlich funktioniert die Schwerkraft ja auch immer und zu jederzeit. Mit dem Gedanken, der Sache eine Chance zu geben, endete meine Verzweiflung und meine Langeweile. Schon alleine das war Gold wert. 

Hopp oder Tropp und machte mich an die Arbeit. Ja, das hat was von Arbeit. Für jeden Bereich im Leben eine Wunschliste erstellen, überlegen wie man aus seinen negativen Gedanken positive erzeugt und konsequent bei der Sache bleibt. Überzeugung kann man auch nicht aus dem Hut zaubern. Es hat schon eine Weile gedauert. Dann stand ein Wunsch fest, mit dem ich es zuerst versuchen wollte. Hätte ich jemanden davon erzählt, hätte man mir höchstens den Vogel gezeigt. Darum behielt ich die Sache für mich. 

Ich wollte meine Allergien loswerden. Ein für alle Mal. Tierhaare und Pollen. Wir reden von Katzen, Hunden, Pferde, Kaninchen, einfach allem was Haare sein Eigen nennt und das meiste, das es wagt Pollen zu verteilen, machte mir auch zu schaffen. Wenn meine Nachbarin in ihrem Garten ihre Pferdesachen, sprich Decken wusch, gab sie mir Bescheid, damit ich mich vom Garten fernhielt. Wenn mich eine Freundin besuchen kommen wollte, die eine Katze hatte, musste sie sich umziehen, bevor sie zu mir kam. Sie hatte da extra Kleidung, die nicht mit der Katze in Berührung kam. Ein Besuch in einer Tierhandlung um Fischfutter zu kaufen. Sorry, ging nicht. Endete nach 5 Minuten mit einem Asthmaanfall. 

Also, wenn das mit dem Gesetz der Anziehung funktionieren würde …. War ich damals skeptisch? Nein, denn es hat tatsächlich funktioniert. Jeden Tag hockte ich in meinem Bett und sagte mir meine Affirmation auf, 30-mal hintereinander und 3x täglich. Ich visualisierte und ich war mir sicher, das funktioniert. Und das hat es auch. Mein Wunsch ging in Erfüllung. Nach 30 Tagen stand ich zum ersten Mal in der Tierhandlung, ohne Probleme. Aus lauter Begeisterung ging ich eine Katze streicheln und 10 Wochen später, rechtzeitig zum Fellwechsel, in einen Pferdestall. Nichts, gar nichts, als ob nie etwas gewesen wäre. 

Wünsche sind dazu da, um sie zu verwirklichen. Nur, um sie verwirklichen zu können, ist mehr nötig als tolle Sprüche zu klopfen. Man muss auch in die Gänge kommen. Und diese Geschichte von der Rose von Homers Grab vermittelt Ihrem Unterbewusstsein genau das Gefühl. Das Gefühl und die Sicherheit, dass alles möglich ist und den Willen die Sache anzugehen.

Originaltext

Hans Christian Andersen 

Eine Rose von Homers Grab

In allen Liedern des Orients erklingt die Liebe der Nachtigall zu der Rose. In den schweigenden, sternklaren Nächten bringt der geflügelte Sänger seiner duftenden Blume eine Serenade dar.

Nicht weit von Smyrna, unter den hohen Platanen, wo der Kaufmann seine belasteten Kamele treibt, die stolz ihre langen Hälse erheben und schwerfällig über eine Erde stampfen, die heilig ist, sah ich eine blühende Rosenhecke. Wilde Tauben flogen zwischen den Zweigen der hochstämmigen Bäume, und die Flügel der Tauben glänzten, wenn ein Sonnenstrahl darüber hinglitt, als seien sie aus Perlmutter gemacht.

In der Rosenhecke war eine Blüte von allen die schönste, und für sie sang die Nachtigall von ihrem Liebesschmerz, aber die Rose war stumm, nicht ein Tautropfen lag, wie eine Träne des Mitleidens, auf ihren Blättern, sie neigte sich auf ihrem Zweige über einige große Steine.

»Hier ruht der Erde größter Sänger!« sagte die Rose, »über seinem Grabe will ich duften, meine Blätter will ich darauf verstreuen, wenn der Sturm sie mir abstreift. Der Ilias‘ Sänger ward zu Erde in dieser Erde, aus der ich sprieße! – Ich, eine Rose von Homers Grab, bin zu heilig, um für eine armselige Nachtigall zu blühen!«

Und die Nachtigall sang sich zu Tode!

Der Kameltreiber kam mit seinen beladenen Kamelen und seinen schwarzen Sklaven. Sein kleiner Sohn fand den toten Vogel und beerdigte ihn in des großen Homers Grab; und die Rosen bebten im Winde. Der Abend kam. Die Rose faltete ihre Blätter dichter zusammen und träumte,- sie träumte, es wäre ein herrlicher Sonnentag. Eine Schar fremder fränkischer Männer kam her, sie hatten eine Pilgerreise zu Homers Grab gemacht. Unter den Fremden war ein Sänger aus dem Norden, aus der Heimat der Nebel und Nordlichter. Er brach die Rose, preßte sie in einem Buche und nahm sie so mit sich nach einem anderen Weltteil hinüber, mit nach seinem fernen Vaterland. Und die Rose welkte vor Kummer und lag in dem engen Buche, das er in seinem Heim öffnete, und er sagte: »Hier ist eine Rose von Homers Grab.«

Sieh, das träumte die Blume und sie erwachte und zitterte im Windel Ein Tautropfen fiel von ihren Blättern auf des Sängers Grab; da ging die Sonne auf, und die Rose blühte schöner als zuvor. Der Tag wurde heiß, es war ja im heißen Asien. Da schallten Fußtritte, fremde Franken kamen, wie sie die Rose im Traume gesehen hatte, und unter diesen Fremden war ein Dichter aus dem Norden; er brach die Rose, drückte einen Kuß auf ihren frischen Mund, und führte sie mit sich in die Heimat der Nebel und der Nordlichter. Wie eine Mumie ruht nun die Blumenleiche in seiner llias, und wie im Traume hört sie ihn das Buch öffnen und sagen: »Hier ist eine Rose von Homers Grab!«