Affirmation

Was sind Affirmationen 

Affirmationen sind positive Sätze, mit denen Sie Ihr Unterbewusstsein umprogrammieren, um etwas zu erreichen, dass im Moment noch nicht stimmt aber bald stimmen soll (wird). AffOrmationen sind eine sehr gute Ergänzung zu Affirmationen und eignen sich für bestimmte Menschen sogar besser.

Sowohl Affirmationen als auch Suggestionen sind Sätze, die Ihrem Unterbewusstsein dabei helfen sich zu verändern. Blockaden, negative Verhaltensmuster und Glaubenssätze zu durchbrechen und durch neue, positive Gedanken zu ersetzen. Funktionieren kann die Sache nur, wenn man bereit ist sich mit sich selbst zu beschäftigen und seine Probleme tatsächlich lösen möchte. 

Was ist der Unterschiede zwischen Affirmation und Suggestion?

Die Affirmation richtet sich immer an einem selbst: „Ich bin entspannt“ (Also von mir an mich) Eine Suggestion hingegen richtet ein anderer an mich: „Du bist entspannt“, oder „Max, Sie/Du bist entspannt“.

Suggestionen und Affirmationen haben also die gleiche Aufgabe und sind reine Geschmacksache. Der eine bevorzugt Affirmationen der andere Suggestionen. Das Geheimnis hinter jeder Suggestion oder Affirmation ist die Wiederholung. Je öfter man sie hört, desto erstaunlicher ist die Wirkung.

Warum funktionieren Affirmationen

Affirmationen sind für jeden Menschen eine total normale Sache, auch wenn Sie es vielleicht nicht glauben wollen, aber Sätze wie: “Ich kann nicht schlafen“ oder „Ich kann das nicht“ oder „Das Leben ist ungerecht“ sind nichts anderes als Affirmationen. Wir bombardieren uns täglich mit unzähligen Affirmationen, positiven wie negativen, und glauben daran. Egal ob wir diese Gedankensätze in der Kindheit gelernt haben oder sie uns selber beigebracht haben, sie sind da und stehen uns entweder im Weg oder beflügeln unser Leben. Wir sind nämlich die ganze Zeit damit beschäftigt uns selbst zu beweisen, dass wir recht haben. Diese Vorgänge sind tief in unserem Unterbewusstsein verankert und laufen unbewusst ab. Ihr Kopf, kann noch so oft denken: „Ich bin erfolgreich“, wenn in Ihrem Unterbewusstsein ein anderes Programm läuft, haben Sie Pech gehabt.

Dies Programm kann man jedoch aufspüren und umprogrammieren. Man braucht nur etwas Zeit und Geduld, da Ihr Unterbewusstsein kein Interesse hat, daran etwas zu Ändern. Alles, was nicht seinem Programm entspricht, wird als gefährlich eingestuft und sicherheitshalber abgewiesen. Egal wie positiv sich die Veränderung auf Sie auswirken würde. Die Aufgabe des Abweisens oder Durchlassens übernimmt der sogenannte kritische Wächter, der Teil Ihres Bewusstseins ist. 

Funktionieren Affirmationen immer? 

IJa, wir verwenden sie unbewusst den ganzen Tag. Der bewusste Einsatz von Affirmationen, das verändern der Art zu denken, der tiefsitzenden Muster bringt eventuell Herausforderungen mit sich. Dazu weiter unten mehr. 
 

Man sollte daher ein paar Regeln beachten, um für sich wirksame Affirmationen zu finden:

Wie formuliert man Affirmationen

  1. Formulieren Sie positiv und nicht negativ 

„Ich bin gesund“ und nicht „Ich bin nicht krank“. Warum? Es ist wichtig sich auf das zu konzentrieren, was Sie erreichen möchten. Im Fall von „Ich bin gesund“, steht die Gesundheit im Mittelpunkt. Im Fall von „Ich bin nicht krank“ nach wie vor die Krankheit, denn das Wörtchen „nicht“ lässt Ihr Unterbewusstsein einfach unter den Tisch fallen. Genauso wie „niemals“, „nein“, „wenig“, „nicht mehr“ und alle anderen negativen Formulierungen. Das ist in etwas so wie mit dem Satz: “Stellen Sie sich jetzt bitte keinen rosa Elefanten vor“. Waren Sie eifrig dabei sich den rosa Elefanten vorzustellen? Genau deswegen ist es wichtig positiv zu formulieren.

2.  Suchen Sie nach einem neuen Bild

Was das schon wieder heißt? Nehmen wir einmal an, Sie wollen mit dem Rauchen aufhören. Wenn Sie nun den schönen Satz „Ich höre zu rauchen auf“ oder „Ich bin Nichtraucher“ oder „Ich mache einen Bogen um Zigaretten“ formulieren, tappen Sie in die nächste Falle. Ihr Unterbewusstsein wird mit nichts anderem bombardiert als mit Rauchen und Zigaretten. Was glauben Sie wird Ihr Unterbewusstsein dann auf Biegen und Brechen suchen? Richtig, die nächste Zigarette. Also ersetzten Sie das Bild der Zigarette durch das der Gesundheit oder der Lungen die voll von frischer Luft sind. Mit anderen Worten, alles, was Sie loswerden möchten, darf unter keinen Umständen in einer Affirmation vorkommen.

3. Formulieren Sie in der Gegenwart

Jede andere Zeit, also auch die Zukunft ist Ihrem Unterbewusstsein völlig egal. „Ich werde glücklich sein“, gibt Ihrem Unterbewusstsein Zeit und es verschiebt es auf irgendwann. Ihr Gehirn erledigt nur Dinge, die jetzt wichtig sind. Etwas das Sie irgendwann einmal sein können, können Sie nicht jetzt sein und ist daher egal.

4. Möglichkeitsformen

Könnte, hätte, wollen müssen, hätte sollen, dürfte wollen…. Vergessen Sie all diese Formulierungen. Ihr Unterbewusstsein hört genau zu. „Ich will glücklich sein“. Ihr Unterbewusstsein misst dem „will“, also dem wollen, große Bedeutung bei aber nicht dem Erreichen des Ziels. Bei „Ich bin glücklich“  versteht Ihr Unterbewusstsein was Sie wollen.  Suchen Sie nach Sätzen die mit „Ich bin“ oder „Ich habe“ starten.

5. Haben und Sein

Hier gibt es eine goldene Regel. „Ich bin…“, sogenannte Persönlichkeitsaffirmationen dürfen kein Datum beinhalten die „Ich habe…“, also die Besitzaffirmation hingegen muss ein Datum enthalten. Klingt kompliziert, ist aber ganz logisch. „Ich bin glücklich“ ist etwas für das Ihr Unterbewusstsein sofort etwas tun kann, um es wahrzumachen. „Ich habe eine Villa auf den Bahamas“ entspricht im Moment nicht der Realität und Ihr Unterbewusstsein kann auch im Moment nichts tun, damit ich JETZT die Villa auf den Bahamas habe. Darum ist die Affirmation schlicht und ergreifend nutzlos. Sagen Sie aber „Ich habe am 24. August 2022 eine Villa auf den Bahamas“ (also aus heutiger Sicht in mehr als zwei Jahren) ist das etwas das möglich ist. Darum wird Ihr Gehirn die Affirmation annehmen und in die Tat umsetzten. „Ich bin am 24. August 2022 freundlich“, bringt Ihnen logischerweise nicht viel. Außer Sie möchten nur an diesem 24. August freundlich sein. Es gilt aber auch hier: Formulieren Sie in der Gegenwart: „Ich habe am 24. August …“ und nicht „Ich werde am 24. August haben…“

6. Genau sein

Ihr Gehirn braucht genaue Anweisungen: „Ich wiege 60 kg.“ Mit diesem Satz kann Ihr Gehirn etwas anfangen und Sie werden zu der Person werden, die 60 kg wiegt. Einfach weil Sie Ihre Lebensgewohnheiten dahin gehend ändern, dass Sie zu einem Menschen der 60 kg wiegt passen. Wodurch Sie automatisch abnehmen/zunehmen werden. Je nachdem wie Ihr Ziel lautet. Stellen Sie sich vor, Sie bestellen Ihren Wunsch in einem Restaurant. Genauso wie ein Kellner muss auch Ihr Gehirn klar und genau wissen, was Sie von ihm wollen.

7. Die Sache mit den Emotionen

Die ersten 6 Regeln zu befolgen ist nicht die hohe Kunst. Der schwierige Teil der Geschichte kommt jetzt. Wie oft liest man oder hört man, dass man Affirmationen mit Gefühl ausfüllen und in Emotionen kleiden muss damit sie funktionieren. Sollte Ihnen das nicht auf Anhieb gelingen, gibt es einen Trick.

Schreiben Sie sich eine Liste mit Affirmationen. Dann stellen Sie sich vor den Spiegel und sagen Sie sich die Affirmation so inbrünstig es nur geht ins Gesicht. Wenn Sie sich dabei so richtig blöd, peinlich und lächerlich vorkommen, sind Sie auf dem richtigen Weg. Denn Sie haben einen wunden Punkt getroffen. Bleiben Sie bei der Affirmation und übertreiben Sie. Flüstern Sie, schreien Sie, machen Sie was Sie wollen, Singen, lachen … so bekommt die Affirmation Leben, Herz und Energie. Machen Sie weiter. Irgendwann und sei es nach der 150. Wiederholung werden Sie sich glauben, was Sie da so von sich geben. Sie sind auf dem besten Weg. Entweder Sie bleiben dabei oder Sie nehmen die Affirmation auf. Der Aufnahmeknopf bewirkt mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit, dass Sie alles vergessen haben, was Sie „geübt“ haben und sich nur noch blöd vorkommen. Macht nichts. Lassen Sie die Aufnahme laufen und machen Sie das, was Sie vor dem Spiegel gemacht haben. Irgendwann haben Sie emotionale Aufnahmen im Kasten. Dann drücken Sie auf Stopp und löschen alle Varianten bis auf die letzten.

Wozu aufnahmen? Sie haben dann die richtige Emotion auf Band und können die Affirmation immer wieder abspielen. 

Was sind Silent Subliminals

Die Sache mit den nicht hörbaren Botschaften. Zuallererst, ja Ihr Unterbewusstsein hört auch Botschaften, die über dem liegen was die menschlichen Ohren hören. Die meisten Silent Subliminals liegen in einem Frequenzbereich ab 15.000 Hz.

Silent Subliminals sind in der Werbung und im Marketing verboten, da sie zu gut funktionieren. In einem Kino wurden z. B. Silent Subliminals auf die Wartenden losgelassen und der Umsatz an Popcorn und Cola ist um bis zu 70 % gestiegen. Ganz zu schweigen von dem Erfolg der Silent Subliminals in der TV-Werbung. Am Tag nach der Ausstrahlung haben sich die Waren verkauft wie das Klopapier vor dem ersten Corona Lockdown.

Unglaublich aber wahr. Mit Silent Subliminals kann man seinen kritischen Wächter austricksen. Da er Teil des Bewusstseins ist, hört er die Botschaften nicht und sie gehen direkt ins Unterbewusstsein. Besonders effektiv sind natürlich Botschaften die Sie selber sprechen, um Ihrem Leben eine positive Wendung zu geben. 

 

Wie lange dauert es bis Affirmationen wirken oder anders gefragt: Wann wirken Affirmationen

Geduld, Geduld, Geduld

Ja, es dauert mindestens 21. Tage bis Ihr neuer Glaubenssatz sitzt. Ich würde an Ihrer Stelle mit etwas einfachem beginnen. Denn mit dem Erfolg kommt das Vertrauen und für Wünsche braucht man sehr viel Vertrauen.

Herausforderungen

Affirmationen sind positive Sätze, mit denen Sie Ihr Unterbewusstsein umprogrammieren, um etwas zu erreichen, dass im Moment noch nicht stimmt aber bald stimmen soll (wird).

Eine gute und funktionierende Affirmation beinhaltet ein positives Ziel und wird in genau der Emotion gesprochen, also dem Gefühl das man hat, wenn man dieses Ziel erreicht hat. Hier beginnen bereits die ersten Probleme.

 

Was ist, wenn man diese Emotion nicht zustande bringt? Was ist, wenn man nicht zu 100 % von seiner Affirmation überzeugt ist? Es ist die Voraussetzung überhaupt, dass man diese starken Gefühle hat, diese absolute Überzeugung, dass das stimmt, was man sich da selber erzählt.

 

Damit haben viele Menschen ernstzunehmende Probleme. Die eine Gruppe, kämpft mit tief sitzenden seelischen Leiden, die seit der Kindheit ihr Unwesen treiben und die andere Gruppe, klammert sich an die Realität. Nach dem Motto: „Ich wiege 100 kg. Wie soll ich mir vorstellen, jetzt gerade 50 kg zu wiegen, verarschst du mich?“ Sie können dann entweder mehrere Schritte zurückgehen und die Ursache suchen, warum Sie sich nicht selber glauben. Vielleicht meinen Sie, Ihren Schutzpanzer zu brauchen oder … . Dann können Sie zuerst dort ansetzen und sich langsam an das Thema herantasten. Richtig, das ist aufwändig.

Es gibt die Möglichkeit, sich mit Kräutern unter die Arme zu greifen, womit ich die besten Erfahrungen gemacht habe. Auch wenn man in ein Loch fällt, da die Affirmation einen sehr wunden Punkt getroffen hat können Kräuter dabei helfen, das Unterbewusstsein für die positive Veränderung zu öffnen. Davon kann ich ein Lied singen. 

Womit ich die allerbesten Erfahrungen gemacht habe sind jedoch Silent Geschichten. Diese Geschichten zielen darauf ab beim Hören genau die Emotionen auszulösen die man hat wenn man sich z.B: selbst liebt oder entspannt ist oder mutig ist. Dagegen rebelliert das Unterbewusstsein normalerweise nicht. Auch hier zählt die Wiederholung. Da die Geschichten aber für das Ohr eines Erwachsenen nicht hörbar sind gibt es den Effekt des Satt-hörens nicht. 

In diesem Zusammenhang taucht auch immer wieder der Begriff AffOrmation auf. Diese Warum Fragen stellen eine wunderbare Ergänzung dar, können einen tiefsitzenden Glaubenssatz jedoch nicht verändern. Nehmen wir einmal an, Sie möchten gerne abnehmen. AffOrmationen bringen Ihnen wunderbare Ideen wie Sie das bewerkstelligen können. Haben Sie aber eine Überzeugung in sich, die besagt: “Ich darf keinen Erfolg haben” oder “ich bin es nicht wert” oder “ich kann das nicht” oder…. dann werden Ihre Ideen keinen Erfolg bringen.